Bürgerinitiative für Transparenz in Henstedt-Ulzburg
Bürgerinitiative für Transparenz in Henstedt-Ulzburg

Zusammenfassungen und Kommentare zu U&P Sitzungen

U&P Sitzung, 26.09.2016 – Zusammenfassung –

Zusammenfassung UP 26-Sep-2016.pdf
PDF-Dokument [16.3 KB]

U&P Sitzung, 18.07.2016 – Zusammenfassung –

U&P Sitzung, 20.04.2015 – Zusammenfassung –

Kommentar zur U&P Sitzung am 20. April 2015

Oweia, das war mal eine besondere Sitzung, die viele Bürger und Mitglieder von HU-Transparent diesmal im Ratssaal erleben duften. Nach der -auch temperatur-mäßig- heißen Sitzung am 20. April abends im Ratssaal, waren nicht nur etliche Erstbesucher sehr verwundert, was ihre Volksvertreter und die Verwaltung so machen.. Norddeutsch kurz: Kuddelmuddel.

Dass die als absolut schützenswert eingestufte, vitale, ortsprägende, 80 jährige Linde in Henstedt fallen soll -und zwar nur auf Grund eines Missverständnisses bei einer Fraktion beim Verständnis der Verwaltungsvorlage- schmerzt dabei am meisten. Und das, obwohl selbst das Stadtplanungsbüro Baum einen Vorschlag einer Be- bauung mit Erhalt der Linde angeboten hatte -welcher aber von der Mehrheit der Politiker nicht gesehen werden wollte!

Einen Dank muss man aber einmal ausdrücklich der SPD und WHU dafür aus-sprechen, dass die sich vehement FÜR den Erhalt eingesetzt haben –auch wenn Sie über- stimmt wurden! Wir hoffen inständig, dass hier noch nicht das letzte Wort gesprochen ist und die Linde eine Überlebenschance hat!

Besonders war auch, dass sich die BI von älteren Herren der CDU durch völlig verdrehte Aussagen und An- schuldigungen beschimpfen lassen musste. Dies kam auch bei vielen Bürgern nicht gut an...

Fakt ist: mit uns –den Anwohnern vom Kronskamp- wurde bisher nicht geredet, wie denn unsere Gedanken und Pläne für den B-Plan 90 -4. Änderung aussähen und wie es mit der Straße „Kronskamp“ weitergehen könnte.
Wir machen uns mit vielen Bürgern Gedanken, die sich eigentlich die Verwaltung machen sollte und dann ver- sucht man uns vorzuführen, weil wir die Ausschuss- mitglieder gebeten hatten, vor irgendwelchen einzelnen Sonder­genehmigungen, auch uns –die Anwohner- anzu- hören!

Das Quartier „Kronskamp“ soll ein Pilotprojekt sein, wie es in unserem Ort zukünftig besser bei der Erstellung von Bebauungsplänen weitergehen könnte. Wir –die Anwohner- machen uns Gedanken, hoffen auf offene Ohren, aber bis dato war niemand auf uns zugekommen! Stattdessen lasen wir in den amtlichen Bekannt- machungen, dass die hart erkämpfte Veränderungs- sperre mal eben schnell per Sondergenehmigung aus- gehebelt werden sollte! Und dass, wo uns doch von verschiedener Seite versprochen wurde, dass maximal ein Carport ohne Bürgerbeteiligung geplant werden könnte.

Zum Glück kam es dann doch nicht dazu, da eine Mehrheit der Politiker sich scheinbar dieses Ver- sprechens erinnerte. Das fanden wir sehr positiv!

Mit Verlaub, wer hätte sich da nicht veräppelt gefühlt, wenn diese Sonder­genehmigung erteilt worden wäre? Bloß weil Dritte ihrer Arbeit nicht so nachkommen, wie es seitens der Politik gefordert wurde, sollten nun die alteingesessenen Anwohner darunter leiden?

Das, liebe Gemeindevertreter, haben die Bürger nicht verdient und daher bitten wir Sie: Lassen Sie uns –die Einwohner und ihre Wähler (!)- nicht hängen, suchen Sie den versprochenen Dialog grundsätzlich bei Überar- beitungen von Bebauungsplänen, damit wir alle gemeinsam an einer positiven Entwicklung von Henstedt-Ulzburg als „Gemeinde im Grünen“ arbeiten können!

V.i.S.d.P.
 

28.04.2015

U&P Sitzung, 08.12.2014 – Zusammenfassung –

Am Montagabend fand im Rathaus die letzte Sitzung des U&P Ausschusses dieses Jahres statt und an einigen Stellen blitzte Einigkeit unserer Gemeindevertreter durch, wie dieser Artikel in den HUN belegt. Langsam wir realisiert, dass man gemeinsam Dinge mehr bewegen kann! Weiter so.

Kopfschütteln von einigen gab es zu der Änderung des B-Plans 143 „Kisdorfer Straße“. Hier soll ein 9m breiter Knickschutzstreifen entfernt werden, damit eine Hinter-bebauung eines Grundstückes ermöglich wird. Wieder Eingriffe in die Natur (auch Bäume sind betroffen), die nicht zwingend erforderlich sind und deren Ausgleichs-pflanzungen wiederum von der Gemeinde finanziert werden müssen. Da es sich aber ja „erst“ um den Auslegungsbeschluss handelt, haben nun Bürger die Möglichkeit Einspruch gegen diesen Plan bei der Gemeinde schriftlich einzureichen!

Nicht verstanden haben wir, dass die politische Mehrheit (CDU, FDP und BfB mit einer Stimme und einer Enthaltung) in der Großen Lohe (B-Plan 107, westlich Große Lohe) "Ansiedlung von sonstigen nicht störenden Gewerbebetrieben ausnahmsweise genehmigen" wird.

Aber: immerhin beweisen unsere Volks-Vertreter Rückgrat und zeigen der Verwaltung immer öfter auch die rote Karte. So wird zum Beispiel ein erneut großes, geplantes Bauvorhaben, zwischen Kreuzkirche und Bahngleisen, auf Wunsch der Verwaltung vom Bauherren vorgetragen; die Politiker allerdings möchten mehr- heitlich eigentlich lieber schriftlich Zahlen, Daten und Fakten und keinen gefärbten Vortrag! Sehr gut.

Wir freuen uns ferner, dass ein 30 Jahre alter Ahorn nicht einfach umgeholzt wird (wie von CDU und FDP gefordert), weil er angeblich Rohre beschädigt, sondern dass auf Drängen von BfB, WHU und SPD hierzu nicht nur die schnell ausgelegte Tischvorlage reicht, sondern mehr Informationen eingereicht werden sollen. Ebenfalls Respekt!

Gut und informativ war auch der Vortrag von Herrn Bock vom Gestaltungsbeirat aus Flensburg  -einem Zusammen-schluss unabhängiger Baufachleute, Architekten etc.- der dargelegt hat, wie auch in unserer Gemeinde zukünftig neue Impulse durch ein partei- und verwaltungsun-abhängiges Gremium eingebracht und Bauvorhaben auf ihre Sinnhaftigkeit geprüft werden können.

Last but not least war gestern in der Norderstedter Zeitung folgender Artikel zu lesen: „BfB kritisiert Pläne für Baugebiet auf dem Wagenhuber-Areal.“

Wir freuen uns, dass es tatsächlich nicht nur unsere Wahrnehmung auf der Bürgerver­sammlung dort war, dass das gesamte Projekt ersteinmal in alle Richtungen –Infrastruktur, Wasser, Feuerwehr und und und- durchdacht werden muss, BEVOR hier auch nur der erste Spatenstich erfolgt. Denn, wie die Vergangenheit gezeigt hat (und leider auch die ganz konkrete Gegenwart s. Kita-Neubau Ulzburg), ist es immer sinnvoll und besser Zeit in eine saubere Planung inkl. Konkreter Kostenabschätzung zu investieren, als im Nachherein nachbessern oder gar vollständig zurückrudern zu müssen.

 

In diesem Sinne allen U&P Mitgliedern und Begleitern einen schönen Jahresausklang… 2015 sehen wir uns wieder!

U&P Sitzung, 03.11.2014 – Zusammenfassung –

Oh weia, U&P Ausschusssitzung gestern Abend im Ratssaal. Das CCU ist eröffnet und sehr viele Fragen rund um den Bau scheinen noch gar nicht geklärt zu sein. Ein engagierter Bürger hat dazu reichlich gute Fragen gestellt und musste einmal mehr vom Bauamtsleiter hören: "Wir lassen das prüfen" oder „Dazu kann ich momentan nichts sagen.“

Ganz ehrlich? Diesen Satz kann niemand in HU mehr hören. Immer und immer wieder passieren hier bauliche Schnitzer und hinterher hört man nichts anderes als diesen einen Satz, dem nie etwas folgt, bzw. der keine Konsequenzen hat!

Viele Bürger in HU möchten diese Planlosigkeit nicht. Möchten keine unüberlegten Riesenklötze, wo einfach mal angefangen wird zu bauen und dann läuft das schon irgendwie...Schuld bekommt im Zweifel immer der Andere, Hauptsache der Investor wird erst einmal zufriedengestellt; alles Weitere kommt dann später. Egal ob Bäume überhastet gefällt werden, Bürgersteige nicht barrierefrei ausgeführt werden, Grünstreifen ignoriert oder zugepflastert werden, Dachabläufe Regen-wasser munter auf Passanten prasseln lassen oder oder oder….

Keiner möchte Schwerlast Durchgangsverkehr auf dem Rhen, eine Schleswig-Holstein Straße ohne Lärmschutz für die Anwohner, ein zugepflastertes Biotop in Birkenau mit Lärmschutzwall auf Gemeindegrund, damit noch ein Haus mehr auf das Gelände passt, Wohnblocks in Einfamilienhausgebiete usw. usw.

Liebe Verwaltung, es ist an der Zeit den Bürger abzuholen und ihm zu erklären, warum Dinge in unserem Ort passieren! Erste Versprechungen dahingehend gibt es ja, aber noch fehlt die generelle Transparenz! Ein Dorf, wo neutrale, nicht ortsansässige Städteplaner, Vermesser und andere Fachleute absolutes Unverständnis bezeugen und sich dahingehend äußern, dass so etwas auch nur in HU möglich ist. Das kann es doch nicht sein....

Außerdem sind es auch unsere (Steuer-)Gelder, die verschwendet werden. Wie kann es sein, dass während der Bauphase des CCU mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde, dass auf dem Marktplatz viel zu schwere Gerätschaften (Kran, etc.) benutzt wurden und jetzt will davon keiner etwas mitbekommen haben? Das Bauamt sagt, das sei Sache des Ordnungsamtes. Das Ordnungsamt –ebenfalls ein Teil der Verwaltung(!)- hat angeblich nichts mitbekommen und prompt werden die beschädigten Stromwürfel für die Marktleute auf Gemeindekosten repariert, oder wie??? Hier läuft definitiv etwas schief!

Die Politiker kritisieren zu Recht, dass sie nicht gewillt sind uralte Protokolle abzunicken und dabei ev etwas zu übersehen, statt zeitnah diese zur Freigabe zu bekommen. Doch wo ist die Lösung? Die Verwaltung ist überlastet, wahrscheinlich auch teilweise überfordert.

Es gibt mittlerweile einige engagierte Bürger, die sich Gedanken über die Ortsentwicklung machen, die mit offenen Augen durch die Gemeinde gehen und „Auffälligkeiten“ auch berichten. Diese Bürger mit einzubeziehen und deren gut gemeinte Hinweise und Ideen aufzunehmen kostet nicht viel, brüskiert oder verprellt ggfs. ab und an mal einen Investor. Also: einfach einmal (mehr) zuhören und den Bürger und seine Eingaben/Bedenken ernst nehmen!... Ist das machbar?

Unsere Antwort: "Wir prüfen das" ;-)

Resümee der 2-tägigen Sitzung des Umwelt- & Planungsausschusses (22.+23.09.2014)

Zwei lange Abende dauerte die Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses und es wurde viel geboten! Diskussionswürdige Ergebnisse des Wohnungsmarkt- konzeptes der Firma Gewos, spannende und kontroverse Diskussionen zu dem umstrittenen Baugebiet Birkenau, traurige Nachrichten zur Situation der Buche in der Bahnhofstraße sowie eine hitzige und lautstarke Auseinandersetzung bzgl des B-Plan 90 „Kronskamp“.

 

Doch der Reihe nach….

Am Montagsabend ging es zunächst um den Ortsteil Süd mit einem Änderungsantrag zum B-Plan Kruhnskoppel (gegenüber der Auffahrt zu Edeka/Aldi), sowie der Vorstellung des möglichen Umbaus der Geschäfte Edeka/Aldi. Wurde noch unter den Gemeindevertretern z.T. kontrovers über den Bereich Kruhnskoppel gesprochen (auch hier sollte, von Investoren gewünscht, ein großes Mehrfamilienhaus entstehen), so herrschte doch ein gewisses Einvernehmen, als der Umbau der Geschäftsflächen von Edeka/Aldi vorgestellt wurde. Die Planungen für die Umgestaltung dürfen weitergehen.

 

Erstes Gegrummel und z.T. Unverständnis –zumindest bei einigen Politikern und anwesenden Bürgern- kam bei der Vorstellung des Wohnungsmarktkonzeptes der Firma Gewos auf. Es wurden zwei Konzepte vorgestellt: a) die Gemeinde will weiterwachsen –wie von der Verwaltung vorgeschlagen- oder b) Henstedt-Ulzburg will „nur“ seine Größe halten. In beiden Fällen müssten weitere Einzelhäuser, aber auch Geschosswohnungen gebaut werden. Wenn man den „Wachstumsweg“ verfolgen wolle, dürfte man auch nicht vor dem Baugebiet „Beckershof“ zurückschrecken, so Gewos. Interessant war dann auch der Hinweis des Auschussvorsitzenden Herrn Ostwald von der SPD, dass seine Partei an Geschosswohnungsbau auf der Fläche „Beckershof“ rund um den Bahnhof Süd festhalte! Alle anderen Parteien zeigten sich hier zurückhaltender und schließlich wurde beschlossen die weitere Entwicklung von Henstedt-Ulzburg nicht „übers Knie zu brechen“. Weitere Informationen finden Sie auch bei den Ulzburger-Nachrichten: Bauoffensive vertagt – Wachstums-Brainstorming bis Ende des Jahres!


Da die Lärmaktionsplanung an diesem Termin „nur noch“ beschlossen werden musste, ging dieser Tagesordnungs- punkt schnell durch.

 

Doch dann kam das Thema B-Plan 96 „Hofstelle Schacht“ oder besser bekannt als Birkenau zur Sprache. In diesen B-Plan mussten noch die Einwände von Bürgern und Verbänden eingearbeitet werden. Dies war nicht zur vollsten Zufriedenheit aller Politiker erfolgt, sodass hier weiterer Diskussionsbedarf bestand und schließlich eine weitere Überarbeitung der Pläne erfolgen muss, bevor es dort weiter gehen kann.

 

Unter dem Tagesordnungspunkt „Unterrichtung“ teilte die Verwaltung noch mit, dass die Buche in der Bahn- hofstraße nun sehr bald, wegen stark fortgeschrittenem Pilzbefall gefällt werden soll –so die Meinung des „Grünamtes“ nach einer Ortsbegehung. Ein durch den Grundstückseigner in Auf trag zu gebendes Gutachten könnte eventuell noch eine Existenz­verlängerung bringen, wenn dieses Gutachten die Standsicherheit ergeben würde. Herr Gramckow von der Verwaltung würde eben für diese Standsicherheit aber keinerlei Gewähr mehr übernehmen!

Hiermit endete dann ein langer Abend nach über 3 ½ Std.

 

Am Dienstag hatten sich wesentlich weniger Bürger und Pressevertreter im Ratssaal eingefunden. Ein paar Vertreter von HU-Transparent waren jedoch wieder vor Ort und wurden diesmal sogar explizit vom Vorsitzenden begrüßt, danke dafür Herr Ostwald. ;-)

Der einzige B-Plan, der an diesem Abend vorgestellt wurde betraf die Nr. 143, Kisdorfer-Straße (Hassel-busch). Bemerkenswert waren die Ausführungen von Herrn Duda zu diesem Punkt, denn im Plan waren verständliche Erklärungen, welche Art der Bebauung (Höhen, Größen etc) sich die Verwaltung vorstellt. So sind B-Pläne auch zukünftig von Laien –also uns Bürgern- zu verstehen!

 

CarSharing sowie Blüh- und Bienennährflächen wurden als grüne Konzepte vorgestellt und speziell die Bienen-wiesen fanden eine breite Zustimmung. Beim Thema CarSharing wurde die Verwaltung angehalten noch etwas nachzubessern und nicht –wie im Beschlussvorschlag vorgestellt- das unternehmerische Risiko hier für eine Privatfirma zu tragen. Nachzubessern bedeutet in diesem Fall, das Projekt zu bewerben und in der Bevölkerung zu verbreiten, sowie Stimmungen abzuklopfen. Dem schließen wir uns gerne an und nehmen das Projekt in unsere nächsten Aktionen mit auf.

 

Dann wurde es knackig: die Verwaltung hatte den Antrag eingereicht, eine Bauvoranfrage für den B-Plan 90 (Kronskamp) zurückzustellen, da dieses Quartier ja als Vorzeigegebiet für eine Überplanung mit starker Bürgerbeteiligung fungieren soll –laut einstimmigem Beschluss des U&P Ausschusses vom Sommer dieses Jahres! Anwesend waren auch die Bauherren der Fläche Kronskamp 17, sowie viele „alte“ Anwohner der Straße. Hier preschte nun auf einmal Herr Müller von der CDU vor und meinte, man könne ja nun nicht einen interes-sierten Bauherrn zurückweisen und müsse diesem zeigen, dass er Vertrauen in die Politik haben könne. Daher sollte doch der Bauvoranfrage für einen Mehr­familien­­block zugestimmt werden, vielleicht auch nur zum Teil, um dem Bauherren weitere Planungen zu ermöglichen. Dies führte zu Unverständnis bei den Politikern von BfB, SPD und WHU, die sich deutlich dafür aussprachen, dass hier ein einstimmiges Votum des Ausschusses vorläge (ob im Nachherein vielleicht diskussionswürdig oder nicht) und dieses nun nicht untergraben werden dürfe. Die CDU und auch die FDP zeigten hier aber mehr Verständnis für einen einzelnen Bauherren statt für die Belange der vielen Anwohner und ihre eigenen Beschlüsse –ein Schlag ins Gesicht für jeden, der „seine“ Politiker für vertrauensvoll hält/hielt.

Es scheint noch nicht angekommen zu sein, dass viele Bürger keine Bauherrenpolitik, sondern bürgernahe Politik mit ein wenig Sensibilität für bereits bestehende Strukturen möchten!

 

Natürlich kann man die Bauherren verstehen, diese zeitliche Verzögerung bedeutet definitiv Ärgernisse. Was allerdings nicht zu verstehen ist -und selbiges wurde auch den Anwohnern des Kronskamps damals vorgeworfen– dass die ganze Diskussion bzw. der daraus gipfelnde Beschluss doch ortsüblich bekannt gemacht wurde und ebenso dass die Anwohner mobil machen.

Die Argumentation der Bauherren, man hätte sich beim Erwerb des Grundstückes, darauf verlassen dort einen Block bauen zu können, können wir ganz entspannt belächeln. Beim Kronskamp und dessen Bewohnern handelt es sich nach wie vor um eine Straße die sehr eng zusammensteht und täglich kommuniziert. So wurde dann auch schnell nach dem Verkauf des Grundstückes gezeigt, was uns dort -geplant von einem Kalten-kirchener Architektenbüro- baulich erwarten würde. Ein Einzelhaus und ein Doppelhaus. Dass den Bauherren dann später einfiel, man könne ja auf den Langbehn/ Hesebeck Zug aufspringen und statt eines Blocks gleich zwei in den Kronskamp bauen (klar, selber Architekt, vergünstigte Kosten beim Bau etc.) ist ein Versuch, der jetzt im ersten Angang zunächst abgewendet wurde. Alles andere sehen wir zukünftig. Allerdings schon erschreckend, dass die meisten der CDU Gemeinde-vertreter klar auf Seiten „ihrer" Investoren stehen, denen alles glauben und damit schlicht nicht für den Ort denken! Nun wollen wir sachlich bleiben und warten einfach mal ab.

 

Zum Glück wurde der Beschluss mit den Stimmen von BfB, SPD und WHU angenommen und die vorher beschlossene Planung mit Bürgerbeteiligung geht normal weiter. Herr Duda hatte hierzu auch klar und deutlich formuliert, dass eben in diesem Gebiet das neue Denken der Verwaltung (und auch einiger Politiker) praktiziert werden solle und (endlich) der Bürger in die Entwicklung „seiner“ Gemeinde mit einbezogen werden müsse! Außerdem erklärte er sehr verständlich, was sich durch einen B Plan alles regulieren ließe, so auch z.B. die Anzahl der Wohneinheiten. Vielen Dank nochmals an Herrn Duda, der sich bemüht sachlich und neutral im Sinne aller zu agieren und auch an unseren Bürgermeister der zu seinem Wort steht und uns ernst nimmt! CDU und FDP sind mit ihrer Vorstellung gescheitert im Endeffekt durch die Hintertür hier (wiedermal?) einen B-Plan durch besser gestellte Bürger und deren Lobby auszuhebeln zu lassen. Wir haben alles verstanden und natürlich müssen die Gemeindevertreter für alle denken, prima Worte dazu von Herrn Iversen von der BfB : „…auch die Bauherren brauchen so etwas wie eine Verlässlichkeit und das Debakel um den B Plan ist ziemlich unglücklich gelaufen.“ Stimmt, für alle wirklich unglücklich.

Nach dieser hitzigen Diskussion wurde dann auch von Seiten der Verwaltung zugestimmt mit der Bauvoranfrage für das Grundstück Maurepasstraße 7, welches ebenfalls im B-Plan 90 liegt, genauso zu verfahren und eine Ent- scheidung darüber zurückzustellen.

 

So endete dieser Marathon mit der deutlichen Erkenntnis, dass in der Verwaltung und bestimmten Bereichen der Politik angekommen ist, dass eine Einbindung der Anwohner durch verständliche B-Pläne gewünscht und sinnvoll ist. Damit ist man auch auf dem Weg eine bürgerfreundliche und offene Gemeinde zu sein und Vertrauen in die Verwaltung und z.T. Politik neu aufzubauen!

V.i.S.d.P.

Die Bürgerinitiative ist aus- schließlich darauf ausgerichtet, aktuelle oder kommende Bau- vorhaben in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg und die Dorf- planung kritisch zu hinterfragen und einer (fortschreitenden) massiven Innenverdichtung & Vernichtung von Grünräumen entgegenzuwirken.

Spendenkonto

Aktuelles

SZ: 2. Juni 2017

Quick-Links

Wahlergebnis Pinnauwiesen

Besuchen sie uns auf Facebook

Druckversion Druckversion | Sitemap
HU-transparent(c)