Bürgerinitiative für Transparenz in Henstedt-Ulzburg
Bürgerinitiative für Transparenz in Henstedt-Ulzburg

Kommentar

Und wieder sollen Bäume sterben...

Vor zwei Tagen veröffentlichten die Ulzburger-Nachrichten eine kurze Zusammenfassung des Instand­setzungs­konzeptes für die Hamburger Straße. Dieses sieht einige sicherlich nötige Maßnahmen in Verbindung mit der Sanierung vor, aber auch eine mehr als fragwürdige!

Sicherlich ist es verständlich, dass der Verkehr auf der Hauptachse von Henstedt-Ulzburg relativ zügig rollen soll, aber warum dafür gleich wieder mehrere alte Alleebäume abgeholzt werden sollen ist unverständlich! Es ist leicht, immer mit dem Argument der Sicherheit für Kinder (die zweifelsohne extrem wichtig ist!) zu argumentieren, aber entbehrt gerade in dem betroffenen Bereich der Hamburger Straße jeder Sinnhaftigkeit!

Es wird über zwei zusätzliche, den Verkehrsfluss fördernde Abbiegespuren, diskutiert. Diese „entstehen im Zuge der Sanierungs-arbeiten zumindest im südlichen Abschnitt der Hamburger Straße. Dort nutzt die Gemeinde die Instandsetzungsarbeiten, um gleich zwei neue Abbiegespuren einzurichten. Neben der stark frequentierten Einmündung zum Bahnhof Ulzburg-Süd, bekommt auch die nur 100 Meter weiter nördlich gelegene Zufahrt zur Grundschule ‚Lütte School’ eine eigene Abbiegespur. Mehrere alte Alleebäume müssen für die neuen Verkehrsflächen allerdings gefällt werden.“ …soweit das Zitat aus den Ulzburger-Nachrichten.

Es stellt sich nicht die Frage, dass der Bahnhof Ulzburg-Süd und dessen P&R Parkplatz über eine Abbiegespur angebunden werden sollen, aber warum muss für die ‚Lütte School‘ eine extra Abbiegespur und eine Querungshilfe geschaffen werden? Zumal wenn dafür auch noch alte Bäume gefällt werden sollen? Etwa 200m nördlich der Einmündung zur ‚Lütten School‘ befindet sich die voll beampelte Kreuzung Birkenhof/Trögenölk und südlich in etwa gleicher Entfernung die Fußgänger­bedarfsampel Falkenstraße. Beides Möglichkeiten, die Hamburger-Str. sicher zu überqueren! Eine Querungshilfe wäre –wie schon von anderer Seite mehrfach betont- wesentlich gefährlicher aufgrund der ortsüblichen 50km/h in diesem Bereich der Straße.

Gemäß dem vorläufigen Verkehrsgutachten genügen Breiten für eine Abbiegespur von 3m und die beider Fahrstreifen von je 3,25m. Durch die bereits vorhandene seitlich Ausbuchtung, ist die Straße hier schon recht breit, sodass mit Sicherheit nur noch eine begrenzte Verbreiterung auf 9,5m benötigt würde. Dies rechtfertig auf keinen Fall, dass weitere alte Bäume aus dem Ortsbild unserer grünen Gemeinde verschwinden müssen! Selbst zu Stoßzeiten sind es nicht die Linksabbieger in die Abschiedskoppel aus Richtung Norden, die für Stauungen auf der Hamburger Straße sorgen und ein vorbeifahren an bis zu zwei stehenden Fahrzeugen ist bereits jetzt möglich!

Es stellt sich nun die Frage. Wer kann dieses Vorhaben noch stoppen? Ist es die Verwaltung oder die Politik?

HU-Transparent wird diese Frage umgehend an den Bürgermeister stellen (die Politik macht ‚leider‘ aktuell Sommerpause) und die Antwort darauf natürlich hier veröffentlichen!

V.i.S.d.P.

Die Bürgerinitiative ist aus- schließlich darauf ausgerichtet, aktuelle oder kommende Bau- vorhaben in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg und die Dorf- planung kritisch zu hinterfragen und einer (fortschreitenden) massiven Innenverdichtung & Vernichtung von Grünräumen entgegenzuwirken.

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Aktuelles

SZ: 24. Apr. 2017
NZ: 19. Apr. 2017
NZ: 18. Apr. 2017
Umschau: 12. Apr. 2017

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